Das Gebäude unserer Schule wurde in den Jahren 1913 bis 1916 für das Luisenstädtische Gymnasium erbaut. 1928 wurde die Schule auf Betreiben des Schulleiters und Reformpädagogen Paul Hildebrandt in Heinrich-Schliemann-Schule umbenannt.
Paul Hildebrandt (* 21. Juli 1870 in Berlin, † 26. November 1948 in Berlin) nutzte sein Betätigungsfeld als Schulleiter, um seine pädagogischen Reformgrundsätze in den schulischen Alltag umzusetzen. Nach seiner Pensionierung zog er nach Ramsau. Aufgrund ihrer politischen Einstellung wurden seine Frau und er 1943 in Konzentrationslager verschleppt. Während seine Frau in Ravensbrück umkam, konnte Hildebrandt aus dem KZ befreit werden. Er stellte sich dann sofort zur Verfügung, um ein demokratisches Bilddungswesen in Berlin mit aufzubauen. Ihm zu Ehren wurde am 26. November 2004 eine Gedenktafel an unserer Schule angebracht.
Das Schulgebäude war von 1938 bis 1954 das Heinrich-Schliemann-Gymnasium, danach wechselten die Nutzer mehrfach. Unter anderem war hier die 1. Berliner Kinder-und-Jugendsportschule untergracht. Von 1991 bis 1994 wurde das Gebäude saniert und nach der Neustrukturierung des ostberliner Schulwesens zog hier die 11. Grundschule des Bezirks Prenzlauer Berg ein. 2004 wurde der neue Schul- und Freizeithof eingeweiht und die Schule bekam den Namen Schule am Falkplatz.